Maja Lunde: Die Geschichte der Bienen

Nach diesem Buch esse ich keinen Honig mehr. Aber nicht weil er mir plötzlich nicht mehr schmeckt oder weil es mich vor ihm ekelt, sondern aus dem Gedanken heraus, dass Honigessen einmal der Grund für eine Hungersnot sein könnte. Ist das unverständlich? Dann will ich es euch erklären. Besser noch: Wer dieses Buch liest wird... Weiterlesen →

Hannah Tinti: Tanz der Tiere

Das schöne an Erzählungen ist, dass sie sich aufs Wesentliche konzentrieren. Da sollte man sich beim Lesen gleich mit konzentrieren, denn alles kommt geballt auf einen zu. Dieser Erzählband enthält elf Geschichten, in denen Tiere den Menschen begleiten,  eine sinnbildliche Nebenrolle einnehmen, mal mehr mal weniger deutlich. Tinti, eine amerikanische Jung-Autorin, beschäftigt sich in ihrem... Weiterlesen →

Saskia Hula: Bei 3 auf den Bäumen

Wenn jemand fremdes in die Gegend kommt, kann es passieren, dass alles ein bisschen anders ist als am Tag zuvor. In dieser Kindergeschichte wird der Alltag der Tiere im Dschungel durch ein fremdes Stachelschwein ordentlich aufgemischt. Dabei tut es eigentlich so absolut gar nix. Wie gut, dass der kleine Stachelbruder, der eines Tages einfach da... Weiterlesen →

Tony DiTerlizzi: Kenny und der Drache

Was ist, wenn all das, was in Büchern über Drachen steht, falsch ist? Was, wenn ein Drache zwar Feuer speien kann aber auch charmant ist und belesen? Was, wenn er zwar eine riesige Echse mit Flügeln ist, aber Schach spielt und gern Crème brûlée genießt, anstatt Feuer spuckend zu toben? Ein Glück, dass Kenny der... Weiterlesen →

Jostein Gaarder: Ein treuer Freund

Von Ein treuer Freund hatte ich im Radio gehört und nur schnell den Titel notiert. Wochen später wusste ich nicht mehr worum es geht, und ich habe beim Kauf nicht mal den Klappentext gelesen, blind auf meine Notiz vertrauend. Zum Glück! So habe ich den überraschenden Moment des Buches miterlebt und nicht schon vorher erfahren.... Weiterlesen →

Daniel Kehlmann: Tyll

Es sind ganz alte Zeiten, in die Daniel Kehlmann seine Leser entführt.  Das 17. Jahrhundert und der 30-jährige Krieg, das war meine Parallelwelt für elf Tage mit Tyll. Kehlmann schafft distanziert beeindruckende Bilder. Vor diesen steht man dann und staunt, strauchelt, grübelt. Ein grausames, kriegsverzehrtes Land auf der einen Seite, Ungewissheit und Zerstörung. Und auf der... Weiterlesen →

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